DAS SIND DIE HOCHZEITSTRENDS 2021

Wie werden wir in den nächsten Jahren heiraten? Dieser Frage sind wir intensiv nachgegangen und können guten Mutes sagen: Auch im Corona-Jahr 2021 können Paare feiern, wenn auch anders als gewohnt. Die Hochzeiten erleben eine Erneuerung und werden authentischer, persönlicher und bedeutungsvoller. Gefordert sind passende Konzepte, klare Entscheidungen und gute Nerven. Wir haben für Sie sämtliche Tendenzen und diverse Szenarien zusammengetragen.

2020 haben sich die Prioritäten verscho- ben: Heute schätzt man wieder, was im Leben wirklich zählt. Das hat Auswir- kungen darauf, wie wir in der Zukunft heiraten. Für viele sind jetzt Intimität und Bedeutung in den Fokus gerückt. Das heisst, im neuen Jahr werden einige ihre Gäste selektiver auswählen und in einer kleineren Gruppe heiraten. Für die anderen geht es von Juni bis September 180 Grad in die andere Richtung. Sie haben erkannt, wie sehr sie ein gros- ses Hochzeitsfest für selbstverständlich hielten und wie wichtig es ihnen ist, an das alte Leben anzuknüpfen. Da ihr Zeit- fenster klein ist und 2021 auch die verschobenen Hochzeiten aus dem Vorjahr stattfinden, heisst das für alle, auch ein Datum unter der Woche in Betracht ziehen zu müssen.

 

Bei beiden Gruppen könnten die Finanzen eine neue Rolle spielen – wenn auch eine kleinere Hochzeit nicht zwingend ein kleineres Budget bedeuten muss, aber es kann. So oder so, für 2021 können wir uns auf konzeptionellere und individuel- lere Hochzeiten einstellen. Die Braut- paare beziehen nicht nur ihre persönli- che Geschichte und ihre Kultur mit ein, sondern auch ihre Umgebung und ihre ganze Wesensart. Das spiegelt sich im Outfit, in der Location, der Dekoration und Musik, dem Essen, kurzum, es spiegelt sich in allen Bestandteilen einer Hochzeit – und das hat mit Corona nichts zu tun. Was Corona aber auf den Plan ruft, sind klare Entscheidungen und Ent- scheidungsfristen, angepasste Konzepte sowie gute Nerven.

 

NEUARTIGE HOCHZEITSKONZEPTE

Corona hat das Heiraten nach einer Phase der Ahnungslosigkeit erneuert: Es hat ein paar ausgeklügelte Konzepte hervorgebracht und die Essenz der Heirat her- ausgeschält. Die Brautpaare öffnen sich langsam aus der Not auch gegenüber Hochzeitskonzepten, die sie früher nie in Betracht gezogen hätten. Das ist eine Chance!

 

Micro-Weddings: 2021 werden viele eine kleine Hochzeit feiern, um dann in der Post-Covid-Zeit irgendwann das grosse Fest nachzuholen. Die meisten dieser Micro-Weddings finden dann tagsüber statt, denn eines der ersten gestrichenen Hochzeitselemente betrifft das Tanzen, das sich normalerweise am Abend zuträgt. Die Tendenz bei diesen Mini-Hochzeiten geht in Richtung Lunch-Weddings: Trauung, Apéro, Mittagessen, fertig.

 

Parcours-Weddings: Bei diesem ausgeklügelten Konzept trifft das Hochzeitspaar an seinem grossen Tag wie auf einem Postenlauf oder bei einer Schnitzeljagd seine Gäste zu einem bestimmten Zeitpunkt im Freien, und zwar an verschiedenen Standorten und in Grüppchen aufgeteilt.

Staffel-Hochzeiten: Hier empfängt das Paar im Innern einer Location seine Gästegruppen zu unterschiedlichen Zeiten. Das ermöglicht der Location, die Räum- lichkeiten in der Zeit dazwischen Covid- konform zu säubern. Dem Paar bleibt währenddessen mehr Zeit für sich. Zum selben Konzept gehören die Wedding-Dinners, bei denen das Paar in verschiedenen Sets feiert, also an verschiedenen Abenden und mit anderen Gästen.

 

Heiraten nach Plan A, B, C ... : Eine Hochzeit mit Back-up-Plänen ist heute nötig, weil sich die Regeln unerwartet und häufig verändern. Das verlangt Paaren mehr Organisation, gute Nerven und Flexibilität ab.

 

MEHR ELOPEMENTS

Das grosse Glück mag die kleinen Dinge, heisst es. Unabhängig von Corona ist die Hochzeit zu zweit oder im ganz kleinen Kreis hoch im Kurs. Sie kann die wichtigsten Lieblingsmenschen mitzählen, den Trauredner, den Fotografen oder auch nur aus Braut und Bräutigam bestehen. Elopements haben entgegen mancher Vorstellung nichts mit Minimalismus zu tun, sie können durchaus sehr dekorativ ausfallen. Der Fokus liegt auf dem kleinen Kreis und dem Entfliehen an einen besonderen Ort. Ob prunkvoll oder karg gestaltet, ist Sache des persönlichen Stils und Geschmacks.

 

UNTERSCHIEDLICH GELEBTE SPIRITUALITÄT

2020 ist die Fangemeinde der Freigeister stark gewachsen. Sie können mit konventionellen Hochzeiten eher wenig anfangen, leben gerne spontan und lieben die Natur. Mit ihren ungewöhnlichen Hochzeitsideen verändert sich die Vorstellung, die wir vom Heiraten haben und die Art, wie wir heiraten. Für ähnlich Gesinnte müssen unkonventionelle Wedding-Konzepte her. Elopements an abgelegenen Orten, Mini-Festivals, Rituale, Naturmaterialien, Musikinstrumente, Symbole – das sind die Zutaten für die Free Spirits 2021.

 

MEHR HOCHZEITEN IM FREIEN

Der Herzenswunsch aus 2020 – unterm Sternenhimmel Ja zu sagen – setzt sich 2021 fort und verstärkt sich sogar. Grund dürfte auch Covid-19 sein, aber nicht nur. Es gibt eben nichts Inspirierenderes als die freie Natur. Die Kulissen in der Schweiz sind dafür wie geschaffen. Wer im Freien gross heiraten will, muss sich aber sputen, die ausgestatteten Locations sind sehr begehrt. Hochzeitsplaner und -dienstleister helfen, die Feier etwa auf dem Lieblingshügel oder Mitten in der Waldlichtung zu organisieren. Wir raten, in solchen Fällen unbedingt die Profis beizuziehen. Wer alles selber macht, steht vor 1,5 bis 2 Jahren Vorarbeit und riskiert, den grossen Tag nicht geniessen zu können. Alternativ dazu bietet sich vielleicht ein lauschiger Elterngarten an. Eine Trauung unter dem Apfelbaum, mit dem man schon so viele wunderbare Momente verbindet, ist ebenso einzigartig – und die Eltern und Grosseltern wird es zu Tränen rühren. Egal was Sie wählen, bei der Hochzeitsfeier unter freiem Himmel braucht es auf jeden Fall immer eine Schlechtwettervariante und professionelles Licht. Ebenso gehören Schattenplätze, genug Sitzgelegenheiten, Insektenschutzsprays, Fächer und Sonnenbrillen dazu.

 

GRÜN HEIRATEN, NATUR & NACHHALTIGKEIT

Immer mehr Paaren ist es wichtig, den ökologischen Fussabdruck ihrer Hochzeit zu minimieren oder nachhaltige Elemente zu integrieren. Das bedeutet: Man heiratet in der Schweiz, setzt auf Swissness, gute regionale Lebensmittel, Spezialitäten und Gastgeschenke aus der Region sowie kurze und umweltfreund- liche Anreisemöglichkeiten, Recyling- papier für die gesamte Papeterie und so weiter. Wiederverwendung wird auch bei den Dekorationselementen grossgeschrieben – das wäre bei den Essensresten auch eine Überlegung wert. Eine «grüne» Hochzeit in der Schweiz durchzuführen, stellt gegenüber früher kein Problem mehr dar. Manche Hochzeitsdienstleister führen sogar nur vegane oder nachhaltige Label und Produkte. So auch der Goldschmied, der sich das Gold für die Eheringe selbst aus dem Schweizer Boden gräbt. Auch edle Taten machen sich an der Ökohochzeit gut; als Beispiel die Blumenspende nach der Hochzeit.

 

HIPPE STILE

Classy – die neue Eleganz: Wir haben es bereits erwähnt, Covid-19 hat in uns den Wunsch nach Beständigkeit geweckt. Das ruft die Klassik auf den Plan. Doch ganz so zeitlos wollen die Bräute heute nicht heiraten. Der Mittelweg heisst classy oder klassisch-modern. Dieser Stil vermählt den Glanz vergangener Zeiten mit der Sehnsucht nach wenig Gepäck und dem Traditionsbruch. Bei diesem Stil dominieren Anmut, ein Hauch von Glam, Cocktailhour, dezente Livemusik, schlichte, aber hochwertige Dekoration und die Kombination von antiken mit modernen Gegenständen.

 

Hyggelig heiraten: Kennen Sie die kleinen und feinen Feiern im skandinavischen Stil? Bei diesem Konzept stehen die behagliche Stimmung im Vorder- grund sowie die tiefe Wertschätzung der Gäste und vor allem die innere Haltung, mit wenig zufrieden zu sein. Für Hochzeiten bedeutet das beispielsweise, an je- dem beliebigen Ort das Kuschelgefühl der eigenen Stube nachzuzeichnen und sich nicht darüber scheren, was man eventuell verpassen oder besser machen könnte. Für mehr gemütliches Hygge- Flair sorgen Kaffee und Kuchen, Gesellschaftsspiele, Sofas, Sessel, Kaminfeuer, Grillieren, Kerzen oder Lagerfeuer, Bücher, Erinnerungsstücke, Fotos, Kissen und Decken. Fürs Moodboard eignen sich Weiss und Grün, sanftes Pastell, Braun-, Beige- oder gedeckte Blau-, Grün- und Rottöne.

Aus Boho wird Moho: Um den Boho-Stil (Boho als Abkürzung von Bohemian) kommen wir auch 2021 nicht herum. Allerdings wandelt er sich langsam auch in der Schweiz zum Moho, dem modernen Boho. Der interpretiert die unkon- ventionelle Lässigkeit des Bohostils ele- ganter und dezenter. Kleider und Deko erhalten mit geometrischen Formen, urbanen Elementen und Fineart ein Makeover. Trockenblumen und Pampasgras sind bei diesem Stil besonders beliebte Gestaltungselemente, auch farblich do- minieren zurzeit diese Softtöne.

 

Stile kombinieren: In der multikulturellen Schweiz ist es durchaus möglich, mehrere Stile für eine Hochzeit zu kombinieren: Zum Beispiel Industrial, Minimalism und Multikulti, weil das Paar seine kulturelle Identität, seine urbane Umgebung und seine Vorliebe fürs Minimal-Design zusammenbringt. Was wir sagen wollen, ist: Es geht 2021 vermehrt darum, die Details und Zutaten, die das Paar und seinen persönlichen Stil spiegeln, zu sammeln und harmonisch zu vereinen. Wer nette Ideen bedeutungslos kopiert und zusammenschustert, verliert sich.

 

WENIGER PAUSCHALISIERUNGEN BEI STADT- UND LANDHOCHZEITEN

Wir alle stellen fest, dass es die Menschen seit Covid-19 vermehrt aufs Land zieht. Alle schätzen erneut die Natur und entsprechend nehmen die beliebten Landhochzeiten weiter zu. 2021 werden jedoch die Brautpaare neben ihrer persönlichen Geschichte auch ihre eigene Umgebung mehr in die Hochzeit miteinbeziehen. Das hat seinen praktischen Grund, es hat aber auch viel mit Authentizität zu tun. In Folge heiraten die Städter wieder eher urban in der Stadt und die Landmenschen eher ländlich auf dem Land. So pauschal ist das Heiraten aber nicht, denn der Urban-Industrial-Chic hält auch auf dem Land Einzug – um nur einen Stil zu nennen. So nähern sich zumindest stilistisch die Stadt-Land- Hochzeiten. Aktuelles Beispiel dafür ist Sänger Trauffer: Bei ihm erwarteten seine Fans im August 2020 wohl eher eine klassische Landhochzeit, wurden aber mit Bildern im Industrial-Stil überrascht. Jedes Detail passte hervorragend zum Hochzeitspaar. Das zeigt, dass die Stadt- Land-Frage beim Heiraten verschiedene Optionen zulässt, solange die Feiern har- monisch auf die Brautpaare abgestimmt sind.

 

DIE KEHRTWENDE: DAS REVIVAL DER TRADITIONEN

Damit hat niemand gerechnet: Schleier, Kirche, Feuersteine, Bowle, Flädli-Suppe und «Pastetli» sowie Spiele und Diaschau als Abendprogramm ... wer hätte gedacht, einmal so zu heiraten, wie es die eigenen Eltern damals taten. Das ist wohl für alle die grosse Überraschung 2021. Die Rückbesinnung auf traditionelle Werte «verdanken» wir einzig Covid-19. Davor liefen sämtliche Tenden- zen und Wünsche in die entgegengesetzte Richtung. Akzente aus den 80ern einfliessen zu lassen, ist zurzeit ein Kinderspiel; Material gibt es genug. Am besten gucken sich Paare zur Inspiration das Hochzeits-Fotoalbum der Eltern an.

 

VIRTUELLES JA-ICH-WILL!

2021 wird bestimmt das Jahr der Videografen. Denn viele werden ihre Liebsten per Lifestream dabeihaben respektive ihnen das Geschehen in die Stube schicken. Das ermöglicht Weltenbummlern, Gäste auf der ganzen Welt an ihrem Glück teilhaben zu lassen. Es kommt finanziell auch günstiger, als alle einzu­ laden. Wer es luxuriöser mag, kann für eine bessere Qualität Audio-Video-Techniker involvieren und ausserdem den Gästen Wedding-Päckchen nachhause schicken – beispielsweise mit frischen Blumen, Apéro-Platte, Champagner und Kuchen, Taschentuch, Dankesgeschenk, und so weiter. Übrigens: Auch Tanzen funktioniert per Livestream. Das hat unser Hochzeitsreportage-Paar Bianca und Andreas selbst erlebt. Ihren Erfahrungs- bericht beim virtuellen Einbeziehen der Gäste lesen Sie auf Seite 26.

 

MEHR PAPIER UND VIEL AROMA

Obwohl wir mitten im digitalen Zeitalter leben und das Virtuelle beim Heiraten immer mehr in Erscheinung tritt, wird aus der Papeterie (englisch Stationery) ein unverzichtbares Element. Hochzeitseinladungen, Namensschilder, Menükarten aus Papier bilden die Brücke zur Pre-Covid-Zeit, zur nostalgischen Normalität. Auch in der Zukunft wollen wir mit realen, fassbaren Deko-Objekten heiraten, wie etwa Blumen. Neu wollen wir diese auch intensiv in der Nase riechen und auf unseren Tellern schmecken. Das Wort der Stunde ist hier also Ahhhh- roma.

 

TRENDFARBEN

Die Hochzeitswelt beschert uns im neuen Jahr eine neue Farbe: Neo-Mint ist frisch und neutral und harmoniert mit der Natur genauso gut wie mit der modernen, digitalen Welt – eine echte Multitasking-Farbe! Natürlich passen mehrere Schattierungen von Neo-Mint auch in Kombination miteinander. Die Farbe ist bescheiden, die Möglichkeiten sind hingegen gross. En vogue sind 2021 auch Terracotta-Nuancen, Grau- und gebrochene Weiss-Töne.

 

OVERSIZE

Unabhängig, ob die Hochzeit gross oder klein wird, die Zeiger stehen nach wie vor auf Oversize. Das bedeutet grosse Brautsträusse, reichlich Stoff, sichtbare Details, selbst bei nachhaltigen Hochzeiten. Damit konfrontieren sich auch die Freunde der kargen und minimalen Hochzeit, sei das in der Stadt oder auf dem Land. Sie setzen Oversize nur ganz punktuell ein.

 

EHE FÜR ALLE

Die Heirat für gleichgeschlechtliche Paa- re kommt! Soweit nichts Neues. Bis zum Inkrafttreten des Gesetzesänderung, nach der alle Schweizerinnen und Schweizer vor dem Gesetz gleich sind und demnach auch LGBT-Menschen sollten heiraten dürfen, müssen sich alle Interessierten noch eine Weile gedulden – und zwar mindestens bis 2022. So eine Gesetzes- änderung braucht leider seine Zeit.

 

Wieso das 2021 wichtig ist? Bei den Standesämtern rechnet man mit einem grossen Ansturm, sobald die Vorlage rechtsverbindlich wird. Paare tun deshalb gut, sich im Vorfeld schon etwas zu organisieren und die Ideen für die anstehende Hochzeit zu sammeln. Es ist auch aus einem anderen Grund für 2021 wichtig: Falls Gegner der Vorlage das Referendum ergreifen, kommt es zur Volksabstimmung. Die könnte im November 2021 stattfinden und das Inkrafttreten der Vorlage um mindestens ein Jahr verzögern. Bleibt zu hoffen, dass allfällige Gegner zur Einsicht kommen: Alle haben ein Recht auf Liebe und den entsprechenden Rechtsschutz. Wir freuen uns jetzt schon auf mehr Hochzeiten und mehr glückliche Paare im Land. Damit würde sich die Schweiz endlich den meisten europäischen Ländern anschliessen, die die Ehe für alle schon länger ermöglichen. Bis dahin bleibt der LGBT-Gemeinschaft einzig die Eintragung ihrer Partnerschaft, was besonders hinsichtlich der Rechte und Pflichten lange nicht das Gleiche ist wie die Ehe. In diesem Sinne drücken wir der Community fest die Daumen, dass es so bald wie möglich klappt.

© Mischi Bodmer, wedding-photography.ch

Die Frischvermählten schauen sich auf dem Weg zum Fototermin

im Auto die ersten Glückwünsche der niederländischen

Familienangehörigen auf dem iPad an.

Die letzte Station des Wedding-Postenlaufs von Bianca und Andreas beinhaltete ein Dreigangmenu, einen schön dekoriertem Tisch und Geigenmusik von einer Freundin.

© Raquel Sandoval

 

Bilder oben: Fotos: amandinemarque.com; Planung

und Konzept, Styling und Design: boutik- weddings.ch; Blumen: angeletmarcel.com; Kleinmöbel: Maison Options; Brautkleid: adeline-bauwin.com; Anzug: dalbiondo.com; Schmuck: paulette-a-bicyclette.com; Haare und Make-up: artheis.net

 

© Tania Mayan, Blumen: angelaetmarcel.com; Deko: boutikweddings.ch

 

Drei Bilder oben: Fotografie: raquelphotography.com Location: gartenatelier.org, Blumen & Deko: querbeet-au.ch Hochzeitskleid: fairydress.ch, Haare & Make-up: sandragimmel.allyou.net Anzug: Brautfashion, Sins, Modelle: @pocahontasvsmulan,  

@patrikzurlinden