Ladybird: Ein A-Linien-Kleid schmeichelt der weiblichen Silhouette und hat Klasse.

Rosaclara: Königlich sind hier der Stoff und der Schnitt (im Meghan-Markle-Stil).

Jesus Peiro: Die Schleife ist das weiblichste aller Symbole. Sie passt zu allen Brautkleidern, auch zu solchen mit klaren Linien und architektonischen Formen.

Rosaclara: Semitransparente Stoffe mit viel Fülle haben etwas Anmutendes und Engelhaftes.

Silhouette: Spitzenärmel lassen kräftige Arme zart und schmal wirken.

Küssdiebraut: Der Look aus den 50er-Jahren versinnbildlicht ebenfalls die Sehnsucht nach traditionellen Werten.

Sehnsucht nach echten Werten

Der Charme der Tugend­­haftigkeit hält wieder Einzug in die Hochzeits­mode. Besonders junge Bräute entscheiden sich vermehrt für traditionelle oder gar hochgeschlossene Kleider – das ist nicht etwa bieder, sondern hochmodern!

Bild Rosaclara: Valmont Barcelona Bridal Fashion Week

 

Die königlichen Hochzeiten der letzten Jahre haben es vorgemacht: Es zeigt Entschlossenheit und Haltung, wenn die Haut am grossen Tag etwas verborgen bleibt. Hochgeschlossene Dekolletés, lange Ärmel, schlichte Stoffe oder jede Menge Textur; dieser konservative Stil beweist, dass ein königliches Gewand viele Facetten haben kann. Für die einen ist es der maximale Minimalismus – wie im Fall von Meghan Markle. Ein Look ohne Fanfare, gedacht für die schnörkellose Braut, die klare Linien und architektonische Elemente liebt. Für die anderen darf es sogar das Maximum sein: reichlich Spitze, Stickerei und Volumen. Beiden gemeinsam ist der Charme ihrer Authentizität.

 

Küssdiebraut: Brav und hoch­geschlossen hat Charme.

Cosmobella: Der Schleier war bereits in der Antike der Inbegriff für die Tugendhaftigkeit einer Braut.

Ladybird: Spitze und Transparenz am hochgeschlossenen Dekolleté.

Chez Janine: Mit dem textilen Tattoo-Effekt spielt die Braut mit ihren Reizen – sie zeigt nur indirekt Haut.

Rosaclara: Ohne die Figur zu betonen, wirkt eine Braut in diesem Kleid anmutend schön wie eine griechische Göttin.