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Das ABC der Männermode



Zu einem Hochzeitslook oder einem kompletten Bräutigamsoutfit gehört viel mehr als nur der reine Hochzeitsanzug. Auf der Suche nach dem passenden Outfit wird Mann mit vielen Fachbegriffen konfrontiert, was schon einmal für Verwirrung sorgen kann.


Um ein bisschen Licht ins Dunkle zu bringen, finden Sie hier die wichtigsten Begriffe rund um das Thema Hochzeitsanzug und Co. Von A wie Anzug bis Z wie Zweireiher finden verzweifelte oder auch wissensbegierige Bräutigame hier die wichtigsten Fachbegriffe mit Erklärung dazu.


A wie Anzug

In jedem Schrank sollte mindestens einer davon hängen. Laut Definition besteht ein komplettes Bräutigamsoutfit klassischerweise aus Hose und Sakko. Bei einem dreiteiligen Anzug kommt noch eine passende Weste aus dem gleichen Stoff dazu.


B wie Blazer

Blazer ist die Umschreibung für ein Sakko im Freizeitlook und sollte nur an Hochzeiten mit legerem Dresscode (siehe D) getragen werden. Ansonsten greift man zu einer festlicheren Kombination.

C wie Cut

Beim Cut oder Cutaway handelt es sich um die festliche Form des Tagesanzuges, der für Anlässe bis 15 Uhr getragen wird. Zum Cut-Sakko trägt man gestreifte Stresemannhosen, eine graue Weste und ein weisses Kragenhemd mit silbergrauer Krawatte oder grauem Plastron – vor ­allem in England gibt es auch farbige ­Alternativen.


D wie Dresscode

Der Dresscode gibt an, welche Kleiderordnung auf einer Hochzeit gilt – zum Beispiel Black Tie. Mittels des Dresscodes kann auch die Art und Form einer Hochzeit angegeben werden.


E wie Einstecktuch

Idealerweise wird das Einstecktuch – auch Pochette genannt – auf den Anzug des Bräutigams angepasst, bevor es einen Platz in der Brusttasche einnimmt. Die Falttechnik kann auf den allgemeinen Look der Hochzeit abgestimmt sein, zum Beispiel mit einer strengen Faltung oder einer lockeren Bauschung.

F wie Frack

Zeitlos, männlich und wertvoll ist diese offizielle Bekleidung für hochfestliche Anlässe. Die meist schwarze Jacke ist vor­ne kurz und hinten mit langen Rockschössen versehen.

G wie Gavroche

Dieses grosse Tuch kann als stilvolle Alternative zum Plastron (siehe P) um den Hals geschlungen werden. Besonders edle Exemplare gibt es beim Traditionshaus Hermès.

H wie Hosenträger

Diese über die Schulter geführten Träger aus Gummiband oder (bei Trachthosen) aus Leder sind total im Trend und sorgen mit passender Fliege und Einstecktuch für einen lässigen Look.

I wie Inlay

Diese Einlage wird im Inneren von Krawatten verwendet, um sie durch die Verstärkung mit Schurwolle oder Kunstfaser stabil und voluminös zu halten.

J wie Jahrestag

Ein Tipp von uns, um die Hochzeitsgefühle nochmals zu wecken: Wenn Ihnen Ihr Hochzeitsanzug am Jahrestag noch passt, holen Sie ihn aus dem Schrank und feiern Sie ein romantisches Fest mit Ihrer Gattin.

K wie Kummerbund

Der Kummerbund ist eine breite Leib­binde aus Seide, die als Alternative zur Weste getragen wird und in Farbe und Design auf die Fliege abgestimmt wird. Klassisch wird der Kummerbund zum Smoking getragen.

L wie Longsuit

Alternative Bezeichnung für einen Gehrock.

M wie Manschettenknöpfe

Kleine, individualisierbare Knöpfe am Hemdärmelabschluss, die als Schmuckelement passend zum Hochzeitsanzug getragen werden.

N wie Neo-Dandy

Laut Definition ist ein Dandy ein «sich übertrieben modisch kleidender Mann». Stars wie Johnny Depp beweisen immer wieder, dass das sehr gut aussehen kann.

O wie Oxford-Stoff

Ein kräftiges, mehrfarbiges Baumwoll­gewebe mit leicht schimmernder Optik, aus dem Hemden genäht werden.

P wie Plastron

Breite, voluminöse und festliche Alternative zur Krawatte. Speziell zum Hochzeitsanzug wird gern ein Plastron oder eine Gavroche (siehe G) kombiniert, um die Festlichkeit des Anlasses zu unterstreichen.

Q wie Querriegel

Verhindert das seitliche Rutschen des schmaleren Endes der Krawatte. Dieses wird durch die auf der Rückseite angebrachte Schlaufe, den Querriegel, gezogen.

R wie Revers

So wird der Jacken- oder Mantelumschlag, der vom Kragen aus über die Brust verläuft, genannt. Beim Hochzeitsanzug hat das Revers in der Regel einen aufsteigenden oder absteigenden Kragen – auch Stehkragenvarianten sind möglich.

S wie Smoking

Der Smoking ist ein meist schwarzer Abendanzug mit seidenem Revers für ­gesellschaftliche Ereignisse nach 18 Uhr.

T wie Taschenuhr

Auch wenn sie vielleicht etwas aus der Mode geraten ist, ist eine Taschenuhr eine festliche Alternative zur Armbanduhr. Eine besonders schöne Tradition ist es, Familienerbstücke am Hochzeitstag vom Vater an den Sohn weiterzugeben.

U wie Unterhemd

Festliche Hemden, speziell in Weiss, sind oftmals etwas durchsichtig. Deshalb sollte der Bräutigam darauf achten, ein gut sitzendes Unterhemd aus feinem, weissem Stoff zu tragen.

V wie Veston

Veston ist eine andere Bezeichnung für das Sakko, eine ein- oder zweireihige Anzugsjacke mit durchgehendem Schnitt.

W wie White Tie

Unter White Tie versteht man die Königsklasse des Abendanzugs: einen dunklen Frack, eine selbst gebundene, weisse Flie­ge und schwarze Lackschuhe.

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