Raum für das Schöne und Gute im Leben

Auf der Suche nach einem Stil zwischen Klassik und Moderne ist ein Shooting entstanden, das die Sehnsucht nach Leichtigkeit mit dem Glanz vergangener Zeit vermählt.

Ein Kreativteam hat sich für ein Hochzeitsstyling die Aufgabe gestellt, die Klassik mit ihren typischen Merkmalen Harmonie, Klasse und Schönheit mit der Moderne zu verbinden, die den Umbruch gegenüber Traditionen darstellt. Als Location war somit ein Ort gesucht, der das Gefühl von Selbstbestimmung und Freiheit mit Schönheit und Grazie in Einklang bringt. In der ehemaligen Kartause La Lance nahe Neuenburg wurde man fündig: Im intakten gotischen Kreuzgang aus dem 14. Jahrhundert ist ein Setting von zeitloser Eleganz entstanden, in dem die Epoche und die Stilrichtung mit gezielten Elementen gekonnt in diese Szenografie eingeflochten wurden.

 

Die Idee zu dieser sanften Kulisse entstand während eines langen Gesprächs zwischen der Fotografin Mary Fernandez und der Wedding-Designerin Valeria Viollaz in einem Café in Luzern. «Eine unserer Aufgaben als Hochzeitsdienstleister besteht darin, zukünftigen Bräuten einzigartige Standorte zu erschliessen, ihre individuelle Schönheit herauszukristallisieren und sie gleichzeitig mit den neuesten Trends vertraut zu machen», erklärt Valeria Viollaz. «Wir wollten unseren Kunden etwas Aussergewöhnliches zeigen, dabei nach Exzellenz streben und unsere Erfahrungen und Talente zum Ausdruck bringen. Dafür hörte ich jedem beteiligten Hochzeitsdienstleister sehr genau zu, um die aktuellen Trends und die Anforderungen an dieses Shooting besser zu verstehen», ergänzt sie. Es sei wichtig gewesen, einen Standort zu finden, der die ausserordentliche Arbeit von allen Beteiligten bestens widerspiegle. Mit der ruhe- und friedvollen Kartause und dem zusammengestellten Moodboard – eine Stimmungstafel aus Bildern, Skizzen, Begriffen und Farben – waren die Grundpfeiler dieses Shootings gelegt. Hinzu kamen ausgewählte Details, inspiriert von der Umgebung, die das kreative Team perfekt integriert hat. Der Spagat zwischen der frischen Moderne und der Klassik ist ihm gelungen. «Alles verlief genau so, wie wir es geplant hatten. Wir schätzen jeden Mitgestalter, der seine Zeit für aufwendige Fotostrecken einsetzt, damit Bräute sich ihren perfekten Tag möglichst gut vorstellen können.»

 

Wedding Design und Giftbox: viollaz-wedding.com ­

Fotografie: maryfernandezphoto.ch 

Floristik: gruenraum.ch 

Haare und Make-up: sinemyavsaner.com 

Hochzeitskleid: Calla Lilies, Lausanne (callalilies.studio) Schmuck: elizza.ch 

Kopfschmuck: biano.co 

Schuhe: bellabelleshoes.com 

Cake-Design: mimiscupcakes.ch 

Papeterie und Lettering: letteringbygrg.com; artisaire.com; lisabruening.de; Elen Sketches 

Mobiliarvermietung: options.ch 

Accessoires: katecullen.co.uk; themrsbox.com; esteelauder.ch Location: lalance.ch 

Model: Marine Sundae

Zur Sommerhochzeit passt ein offener Schuh. Besonders angesagt sind jetzt Schuhe aus Chiffon und ganz zarten Blushtönen.

Die Papeterie wurde hier ziemlich klassisch gehalten. Ein frischer Trend sind die floralen Dessins.

Die Namensplatzhalter aus Stein wurden noch nicht oft gesichtet. Sie sind eine schöne Aufmerksamkeit und passen gut zum antiken, aus Stein gemeisselten Kreuzgang.

Ein Hauch von Glam: Der Bronze­effekt könnte sich im Sweet Design zum Renner entwickeln. Er passt sich optimal diversen Farbkonzepten an.

Exzellente Kleidwahl: Nicht zu viel, nicht zu wenig Haut zeigt dieses detailreiche Hochzeitskleid aus Chiffon.

Intakter Kreuzgang: Die floralen Werke ergänzen die Schönheit dieser antiken Architektur.

Pfingstrosen in zarten Farben und Olivenzweige fügen sich harmonisch dem Farbkonzept, dennoch setzen sie einen frischen Kontrapunkt zur Szenografie.

Marmorierter Hochzeitskuchen: Dieser raffinierte Effekt lockert das Konventionelle auf. Solche Torten passen zum gehobenen und zum legeren Fest.

Zarter Look: Die Klassik strebt nach Harmonie. Entsprechend ausgleichend müssen Make-up, Accessoires und Haare zusammenspielen.

Die Kartause ist architektonisch derart wundervoll, dass die Tafel wenig Flitter benötigt, um königlich zu sein. Ein paar klassische Elemente genügen.